NPD-Deutschlandfahrt – Halt in Erfurt

Am Montag, den 6. August 2012, kam im Rahmen der NPD-Deutschlandfahrt der NPD-Funktionär Udo Pastörs in die Landeshauptstadt Thüringens und wollte mit anderen Konsorten für die NPD auf dem Domplatz werben. 200-300  Gegendemonstranten/innen versammelten sich auf dem Domplatz, um die NPD bei der Verbreitung ihrer Ideologie und Werbung um WählerInnenstimmen zu verhindern.

Nachdem die NPD auf sich über eine Stunde warten ließ und dann die Einfahrt auf den Domplatz verpasste, kesselten die Demonstrant/innen den Werbelaster und einen weiteren Wagen auf der Straße vor dem Verwaltungsgericht ein. Dadurch mussten die NPD-Politiker Ihre Rede in dem Kessel der Demonstrant/innen halten. Nach der Kundgebung der NPD wurden durch Sitzblockaden das Weiterkommen nach Gera verzögert, welches das nächste Ziel des NPD-Konvois war.

Das Verhalten der Polizei war punktuell betrachtet nicht tragbar:

Wenn ein Polizist versucht einen sitzenden Demonstranten mit beiden Händen am Gesicht weg zu ziehen, auf einem Demonstranten 3 Polizisten sitzen müssen um auf einer brutalen Weise eine Festnahme zu verwirklichen, ein Polizist sich offensichtlich über die Festnahme freut, Polizisten/innen undifferenziert Demonstranten/innen einkesseln und sie erkennungsdienstlich erfassen möchten und der Einsatzleiter Herr  Goltz davon nichts wissen soll, dann muss man den polizeilichen Einsatz aus humanistischer Perspektive mit einem deutlichen mangelhaft benoten.

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